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Mercedes-Busmotoren erklärt: OM 457 hLA, OM 936 und OM 470

Mercedes-Benz Busmotoren von 1954 bis heute: was OM 457 hLA, OM 906, OM 936 und OM 470 bedeuten, Hubraum, Leistung und welches Busmodell welchen Motor hat.

Das HellasBus-Team 12 Min. Lesezeit

Illustration: Mercedes-Sechszylinder-Dieselmotor im Schnitt mit Turbolader, Ladeluftkühler und SCR, ein Reisebus und Motorcodes von OM 407 h bis OM 470
Inhalt
  1. Was bedeuten die Buchstaben OM, h, L, A und G?
  2. Wie ist die Geschichte der Mercedes-Busmotoren?
  3. OM 457 hLA und OM 457 LA: der Motor von Euro 3 bis Euro 5
  4. OM 906 hLA und die Baureihe 900: die kleineren Motoren
  5. Welche Euro-VI-Motoren hat Mercedes-Benz im Bus?
  6. Welche Motoren hat der Sprinter-Kleinbus?
  7. Wie finden Sie heraus, welchen Motor ein Mercedes-Bus hat?
  8. Worauf sollten Sie beim Motor eines gebrauchten Mercedes-Busses achten?
  9. Aktuell verfügbare Busse bei HellasBus
  10. Haben die Dieselmotoren von Mercedes-Benz Zukunft?
  11. Wo finden Sie gebrauchte Mercedes-Benz Busse?
  12. Häufige Fragen
  13. Quellen

Mercedes-Benz Busmotoren erkennt man am Motorcode: OM steht für Dieselmotor, die Zahl für die Baureihe, und die Buchstaben beschreiben Einbaulage und Aufladung. Der OM 457 hLA zum Beispiel ist ein liegender 12-Liter-Sechszylinder-Diesel mit Ladeluftkühlung und Turbolader und trieb Citaro und Integro bis Euro 5 an.

Wenn Sie einen gebrauchten Mercedes-Bus suchen, verrät Ihnen der Motorcode das Baujahr, die Abgasnorm, ob AdBlue nötig ist und welche Leistung Sie erwarten können. Hier finden Sie, was die Buchstaben bedeuten, die Geschichte von 1954 bis heute, Tabellen mit Hubraum und Leistung und welches Modell welchen Motor bekam.

Was bedeuten die Buchstaben OM, h, L, A und G?

OM steht für Ölmotor, also Dieselmotor, ein einfaches M dagegen für einen Ottomotor mit Fremdzündung, etwa die Erdgasmotoren. Die dreistellige Zahl ist die Baureihe, und die kleinen Buchstaben dahinter beschreiben Einbaulage und Aufladung.

Buchstabe Deutsch Bedeutung
OM Ölmotor Dieselmotor
M Motor Ottomotor (Benzin oder Erdgas)
h horizontal, liegend Liegender Motor unter dem Wagenboden
L Ladeluftkühlung Ladeluftkühler (Intercooler)
A Abgasturbolader Turbolader
G Gas Erdgas (CNG oder Biomethan)

Der OM 447 hLA ist also ein Diesel der Baureihe 447, liegend, mit Ladeluftkühlung und Turbolader, und der M 447 hLAG ist seine Erdgasversion. Derselbe Motor stehend eingebaut heißt ohne h: OM 457 LA im Reisebus Tourismo, OM 457 hLA im Stadtbus Citaro. Bei den Euro-VI-Motoren schreiben die Kataloge von Mercedes-Benz einfach OM 936 oder OM 470 und OM 936 h für die liegende Version.

Ein liegender Motor passt unter den Wagenboden, sodass der Boden niedrig und durchgehend bleibt. Als der Überlandbus Integro auf stehende Euro-6-Motoren umgestellt wurde, musste der Boden nach hinten ansteigen.

Wie ist die Geschichte der Mercedes-Busmotoren?

Seit den 1950er Jahren haben Mercedes-Benz Busse überwiegend Reihensechszylinder-Diesel, mit Ausnahme der V6-, V8- und V10-Motoren in den Reisebussen O 303 und O 404. Der Hubraum wuchs von 5,1 Litern im O 321 H auf 12 Liter im OM 457, und in der Euro-VI-Zeit haben die Hauptmotoren 7,7 und 10,7 Liter.

Zeitraum Busse Motoren Leistung
1954 bis 1964 O 321 H OM 321, 5,1 l 81 kW (110 PS)
1957 bis 1976 O 317 OM 326, 10,8 l, ab 1964 OM 346 147 kW (200 PS) bis 210 PS
1965 bis 1976 O 302 OM 352, OM 327, OM 360, OM 355 93 bis 176 kW
1969 bis 1987 O 305 OM 360, ab 1973 OM 407 h 125 bis 177 kW
1974 bis 1992 O 303 (Reisebus) V6, V8 und V10 der Baureihe OM 400 141 bis 235 kW, später auch Turbo
1984 bis 2001 O 405, O 405 N, O 407, O 408 OM 447 h, hA, hLA und M 447 hG 150 bis 220 kW
1991 bis 1999 O 404 (Reisebus) V6 und V8 150 bis 280 kW
1996 bis 2013 Integro, Citaro, Tourismo, Travego OM 447 hLA, OM 906 hLA, OM 457 hLA und LA 170 bis 315 kW
Seit 2011 Citaro, Intouro, Tourismo, Travego OM 936, OM 470, OM 471, M 936 G 220 bis 375 kW

Die frühen Motoren: O 321 H, O 317 und O 302

Der O 321 H von 1954 war der große Buserfolg von Mercedes-Benz in den 1950er Jahren, mit 18.083 Exemplaren bis 1964 laut Daimler Truck. Er hatte den Sechszylinder-Diesel OM 321 mit 5,1 Litern und 81 kW (110 PS).

Der O 317 hatte ab 1957 den Motor unterflur zwischen den Achsen. Der OM 326 mit 10,8 Litern leistete 147 kW (200 PS), und ab 1964 folgte der OM 346 mit Direkteinspritzung. Der O 302 (1965 bis 1976, 32.281 Exemplare) hatte vier Saug-Sechszylinder mit Direkteinspritzung, vom OM 352 mit 5,7 Litern bis zum OM 355 mit 11,6 Litern, mit 126 bis 240 PS.

O 305 und OM 407 h: der liegende Sechszylinder

Der Stadtbus O 305 startete 1969 mit dem OM 360 mit 8,7 Litern und bekam ab 1973 den liegenden Sechszylinder OM 407 h mit 132 bis 177 kW. Der OM 407 h prägte das Prinzip, das Mercedes-Benz in seinen Stadtbussen über Jahrzehnte beibehielt: ein Reihensechszylinder, liegend im Heck.

O 303 und O 404: die V-Motoren der Reisebusse

Der Reisebus O 303 (1974 bis 1992) hatte V6-, V8- und V10-Heckmotoren, anfangs als Saugmotoren, mit 141 bis 235 kW. Spitzenmotor war der V10 OM 403 mit 320 PS, später ersetzt durch den V8-Turbo OM 402 A mit 330 PS. Daimler bezeichnet den O 303 außerdem als ersten Bus der Welt mit ABS.

Sein Nachfolger, der O 404 (1991 bis 1999), behielt V6- und V8-Motoren mit 150 bis 280 kW (204 bis 381 PS). Nach 1996 blieb nur die Version mit 280 kW.

OM 447: die Baureihe des O 405 und des ersten Integro

Der OM 447 ist ein liegender Sechszylinder mit rund 12 Litern (11.967 cm³) und trieb den Stadtbus O 405 (1984 bis 2001), den Niederflurbus O 405 N und die Überlandbusse O 407 und O 408 an. Er begann als Saugmotor (OM 447 h), bekam einen Turbolader (hA) und dann Ladeluftkühlung (hLA), mit 150 bis 220 kW je nach Modell.

Auch die erste Generation des Integro (1996) hatte den OM 447 hLA, Euro 2, mit 184 oder 220 kW und später 257 kW. Für Erdgas gab es den M 447 hG, gekapselt unter dem hinteren Boden des O 405 N.

OM 457 hLA und OM 457 LA: der Motor von Euro 3 bis Euro 5

Der OM 457 ist ein Reihensechszylinder-Diesel mit 11.967 cm³ (Bohrung 128 mm, Hub 155 mm), gebaut von 1998 bis 2013. In Bussen finden Sie ihn als liegenden OM 457 hLA in Citaro und Integro und als stehenden OM 457 LA in den Reisebussen Tourismo und Travego.

Version Einbaulage Busse Leistung
OM 457 hLA Liegend Citaro, Citaro G, Integro (ab 2001) 185 bis 300 kW
OM 457 LA Stehend Tourismo der zweiten Generation, Travego 260 bis 315 kW

Er hat Pumpe-Düse-Einheiten mit bis zu 1.800 bar und ein Verdichtungsverhältnis von 18,5:1. In Lkw und Bussen zusammen deckt die Baureihe 185 bis 335 kW ab. Die Euro-5-Version wiegt trocken rund 1.015 kg.

Der OM 457 durchlief alle Abgasnormen seiner Zeit:

  1. Euro 3 (Citaro und Integro ab 2001): ohne SCR und ohne AdBlue.
  2. Euro 4 (Citaro ab 2004, Integro ab 2005): BlueTec-System mit SCR und AdBlue.
  3. Euro 5 (ab 2006 im Citaro): BlueTec mit größerem SCR-Katalysator.
  4. EEV (ab 2010): Mercedes-Benz erreichte die Norm beim OM 457 hLA und LA ohne Partikelfilter, allein durch innermotorische Maßnahmen.

Die Grenzwerte jeder Norm finden Sie in unserem Artikel zu Euro 5, EEV und Euro 6. Der Unterschied zählt in der Praxis: Ein OM 457 mit Euro 3 hat eine einfachere Abgasanlage, ein Euro-5-Motor braucht AdBlue, wird aber bei mehr Aufträgen und in mehr Städten akzeptiert.

OM 906 hLA und die Baureihe 900: die kleineren Motoren

Die Baureihe 900 kam 1996 und wurde in Mannheim gebaut. Der OM 906 hLA ist ein liegender Sechszylinder mit 6,4 Litern (6.374 cm³) und war bis Euro 5 und EEV der leichtere Citaro-Motor, mit 170 bis 205 kW.

Im August 2006 lieferte Mercedes-Benz die ersten Citaro mit Euro 5 aus, mit dem OM 906 hLA mit 205 kW (279 PS) und 1.120 Nm bei 1.300 U/min. Zur Baureihe 900 gehören außerdem:

  • OM 904 LA: Vierzylinder mit 4,25 Litern, im Kleinbus Vario.
  • OM 924 LA: Vierzylinder mit 4,8 Litern. Im Citaro G BlueTec Hybrid, vorgestellt 2007, arbeitete er als Generator mit 160 kW für vier elektrische Radnabenmotoren.
  • OM 926 LA: Sechszylinder mit 7,2 Litern und 175 bis 240 kW.

Für Erdgas hatte der Citaro CNG den M 447 hLAG, eine Weiterentwicklung des M 447 hG mit Turbolader und Ladeluftkühlung. Er leistete 185 kW im Solobus und 240 kW im Gelenkbus.

Welche Euro-VI-Motoren hat Mercedes-Benz im Bus?

Die Euro-VI-Motoren in Mercedes-Benz Bussen sind der OM 936 (7,7 Liter), der OM 470 (10,7 Liter), der OM 471 (12,8 Liter) und der Erdgasmotor M 936 G. Alle sind Reihensechszylinder, und die Diesel haben Common-Rail-Einspritzung, Turbolader, SCR mit AdBlue und Partikelfilter.

Motor Hubraum Leistung Drehmoment Mercedes-Benz Busse
OM 936 / OM 936 h 7,7 l 175 bis 260 kW (238 bis 354 PS) 1.000 bis 1.400 Nm Citaro, Citaro K, Citaro G, Intouro, Integro, Tourismo (Zweiachser, 2017)
OM 470 10,7 l 265 bis 335 kW (360 bis 456 PS) 1.700 bis 2.200 Nm Citaro, Citaro G, Integro L, Intouro L, Tourismo
OM 471 12,8 l 350 oder 375 kW (476 oder 510 PS) 2.300 oder 2.500 Nm Travego, Setra TopClass
M 936 G 7,7 l, Erdgas 222 kW (302 PS) 1.200 Nm Citaro NGT

Die Werte stammen aus dem offiziellen Euro-VI-Busmotorenportfolio von Mercedes-Benz und den Datenblättern der Modelle. Das Portfolio enthält auch den Vierzylinder OM 934 mit 5,1 Litern, den Mercedes-Benz an andere Bushersteller liefert.

OM 471 und OM 470: vom Travego zum Tourismo

Der OM 471 wurde 2011 vorgestellt, zuerst im Lkw Actros. Der erste Bus damit war der Travego Edition 1 auf der Busworld im Oktober 2011. Der kleinere OM 470 kam 2012 und wurde zum Motor großer Stadtbusse und Reisebusse.

2016 brachte Mercedes-Benz eine neue Generation des OM 470, mit einem Einspritzdruck von 1.160 statt 900 bar, asymmetrischem Turbolader und einer neuen Spitzenleistung von 335 kW (456 PS). Heute hat jeder Tourismo den OM 470 mit 265 bis 335 kW, Euro VI E.

OM 936: der Motor des heutigen Citaro

Der OM 936 wurde im März 2012 vorgestellt und kam im selben Jahr in den Citaro. Mercedes-Benz bezeichnet den Citaro als ersten Linienbus der Welt, der Euro VI erfüllte. Es gibt ihn in zwei Einbaulagen:

  • OM 936 h (liegend): 220 kW (299 PS) und 1.200 Nm, oder 260 kW mit Power Boost System.
  • OM 936 (stehend): 260 kW (354 PS) und 1.400 Nm.

Seit 2018 hat der Citaro hybrid einen Elektromotor mit 14 kW zwischen Motor und Getriebe sowie Supercaps auf dem Dach. Mercedes-Benz nennt bis zu 8,5 % weniger Verbrauch, und das System lässt sich mit dem OM 936 oder dem M 936 G kombinieren. Auch der Intouro hat den OM 936 mit 220 kW oder optional 260 kW, während der dreiachsige Intouro L den OM 470 mit 290 kW hat.

M 936 G: Erdgas und Biomethan

Der M 936 G basiert auf dem OM 936 und fährt ausschließlich mit Erdgas oder Biomethan. Er leistet 222 kW (302 PS) und 1.200 Nm und treibt den Citaro NGT an, der auf der Busworld 2015 vorgestellt wurde. Laut Mercedes-Benz stößt er mit Erdgas bis zu 10 % weniger CO₂ aus als ein Diesel und fährt mit Biomethan nahezu CO₂-neutral. Allein Madrid hatte 2019 672 Citaro NGT im Einsatz.

Mehr zu jedem Modell finden Sie in unseren Artikeln zum Citaro, zum Tourismo und zu Integro und Intouro.

Welche Motoren hat der Sprinter-Kleinbus?

Sprinter-Kleinbusse haben Motoren aus den Transportern von Mercedes-Benz, keine Busmotoren. 2021 hatte der Sprinter City 75 den Vierzylinder OM 651 mit 2,14 Litern und 120 kW (163 PS) und der Sprinter Travel 75 den V6 OM 642 mit 2,98 Litern und 140 kW (190 PS), beide mit dem Automatikgetriebe 7G-TRONIC PLUS.

Ab September 2021 stellte die Sprinter-Baureihe auf den Vierzylinder OM 654 mit 2 Litern um. Da sich die Versionen oft ändern, prüfen Sie den Motorcode in den Papieren. Was 516 und 519 bedeuten, erklärt unser Artikel zum Sprinter-Kleinbus.

Wie finden Sie heraus, welchen Motor ein Mercedes-Bus hat?

Am schnellsten über das Typschild und die Nummer am Motorblock, die mit der Baureihe beginnt, zum Beispiel 457. Kommen Sie nicht an den Motor heran, verrät der Hubraum im Feld P.1 der Zulassungsbescheinigung fast immer die Baureihe.

Hubraum in den Papieren Wahrscheinlicher Motor Zeitraum
Rund 6.370 cm³ OM 906 hLA Citaro bis Euro 5 und EEV
Rund 7.200 cm³ OM 926 LA Bis Euro 5 und EEV
Rund 7.700 cm³ OM 936 oder M 936 G Euro VI, ab 2012
10.677 cm³ OM 470 Euro VI, ab 2012
11.967 cm³ OM 447 (bis Euro 2) oder OM 457 (Euro 3 bis EEV) 1984 bis 2013
12.809 cm³ OM 471 Euro VI, Reisebusse

Die Leistung im Feld P.2 und die Abgasnorm im Feld V.9 bestätigen die Version. Ein Citaro mit 11.967 cm³ und Euro 5 hat zum Beispiel einen OM 457 hLA mit SCR und braucht deshalb AdBlue.

Worauf sollten Sie beim Motor eines gebrauchten Mercedes-Busses achten?

Prüfen Sie Kaltstart, Rauch, Blow-by aus dem Kurbelgehäuse, Ölverlust und die Wartungshistorie. Bei Euro 4 und Euro 5 sollte das AdBlue-System einwandfrei arbeiten, bei Euro VI fragen Sie nach der Historie des Partikelfilters.

  • Liegende Motoren (h): Sie sitzen unter dem Boden. Lassen Sie sich den Bus über einer Grube oder auf einer Hebebühne zeigen, um Undichtigkeiten und den Zustand der Motorlager zu prüfen.
  • OM 936 oder OM 470: Entscheiden Sie nach dem Einsatz. Der OM 936 reicht für 12-Meter-Busse und flache Strecken, der OM 470 passt besser zu Gelenkbussen, Dreiachsern, vollen Reisebussen und Bergstrecken.

Alle Punkte, auch jenseits des Motors, stehen in unserer Checkliste vor dem Kauf. Wie Sie den Motor nach dem Kauf schonen, lesen Sie in unseren Wartungstipps.

Aktuell verfügbare Busse bei HellasBus

Busse in unserem Eigentum, auf unserem Gelände in Litochoro (Pieria), bereit zur Besichtigung.

Stadtbus

MERCEDES-BENZ CITARO

Baujahr
2010
Laufleistung
585.095 km
Getriebe
AUTOMATIK
Schadstoffklasse
EURO 5

16.900 € + MwSt.

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Überland- / Reisebus

MAN LION'S COACH R07

Baujahr
2011
Laufleistung
671.390 km
Getriebe
SCHALTGETRIEBE
Schadstoffklasse
EURO 5 EEV

51.900 € + MwSt.

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Überland- / Reisebus

MERCEDES-BENZ SPRINTER 516

Baujahr
2013
Laufleistung
346.000 km
Getriebe
SCHALTGETRIEBE
Schadstoffklasse
EURO 5

29.900 € + MwSt.

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Haben die Dieselmotoren von Mercedes-Benz Zukunft?

Ja, im Stadtbus ebenso wie im Überland- und Reisebus. Mercedes-Benz entwickelt die Dieselmotoren seiner Busse weiter, und OM 936 und OM 470 werden auch heute in neue Busse eingebaut.

Im Stadtverkehr wird der Citaro mit OM 936 und OM 470 angeboten. Es gibt ihn auch als Hybrid: Ein kleiner Elektromotor unterstützt den Diesel und senkt den Verbrauch um bis zu 8,5 %. Verkehrsbetriebe in vielen europäischen Ländern entscheiden sich weiterhin dafür.

Für Überland- und Reisebusse nennen die Datenblätter von 2026 für Intouro und Tourismo Euro-VI-E-Dieselmotoren. Im September 2026 wurde außerdem berichtet, dass Reisebusse von Mercedes-Benz und Setra ab 2027 überarbeitete OM 470 und OM 471 mit bis zu 6 % weniger Verbrauch bekommen.

Der Diesel bleibt für jeden Einsatz eine praktische Lösung. Er hat eine große Reichweite, wird an jeder Tankstelle in wenigen Minuten betankt und braucht keine besondere Infrastruktur im Betriebshof.

Für Gebrauchtkäufer ist das eine gute Nachricht. Teile, Diagnose und Werkstätten für OM 936 und OM 470 wird es noch viele Jahre geben. Auch die älteren Motoren haben eine große Basis: Von der Baureihe 900, zu der der OM 906 gehört, waren bis 2013 bereits eine Million Motoren gebaut.

Wo finden Sie gebrauchte Mercedes-Benz Busse?

Im Katalog von HellasBus stehen bei jedem Bus Abgasnorm, Leistung, Kilometerstand und Getriebe. Sie finden dort Citaro, Tourismo, Integro und Intouro und Sprinter.

Suchen Sie einen bestimmten Motor, etwa einen OM 470 für Bergstrecken oder einen OM 457 ohne AdBlue, sagen Sie es uns. Wir sagen Ihnen, was wir haben oder was wir besorgen können. Rufen Sie uns an unter +30 23520 61222 oder schreiben Sie uns per WhatsApp an +30 6977 400157.

Häufige Fragen

Was bedeutet hLA beim OM 457 hLA?

OM steht für Ölmotor, also Dieselmotor. Das h steht für liegenden Einbau unter dem Boden, L für Ladeluftkühlung und A für Abgasturbolader. Der OM 457 LA ist derselbe Motor stehend eingebaut, wie in den Reisebussen Tourismo und Travego.

Was ist der Unterschied zwischen OM 936 und OM 470?

Beide sind Euro-VI-Sechszylinder-Diesel. Der OM 936 hat 7,7 Liter und leistet im Bus bis zu 260 kW (354 PS) und 1.400 Nm. Der OM 470 hat 10,7 Liter und leistet 265 bis 335 kW (360 bis 456 PS) und bis zu 2.200 Nm. Deshalb sitzt er in Gelenkbussen, Dreiachsern und Reisebussen.

Welchen Motor hat der Mercedes-Benz Citaro?

Bis Euro 5 und EEV hatte der Citaro den OM 906 hLA mit 6,4 Litern oder den OM 457 hLA mit 12 Litern. Seit 2012 haben Euro-VI-Citaro den OM 936 (7,7 Liter) oder den OM 470 (10,7 Liter), und der Citaro NGT hat den Erdgasmotor M 936 G.

Braucht der OM 457 AdBlue?

Das hängt von der Abgasnorm ab. Die Euro-3-Versionen haben kein SCR. Die Versionen Euro 4, Euro 5 und EEV in Mercedes-Bussen haben ein BlueTec-SCR-System und brauchen AdBlue. Prüfen Sie die Abgasnorm in der Zulassungsbescheinigung.

Wie finde ich heraus, welchen Motor ein gebrauchter Mercedes-Bus hat?

Schauen Sie auf das Typschild und die Nummer am Motorblock, die mit der Baureihe beginnt, zum Beispiel 457. Vergleichen Sie außerdem Hubraum und Leistung in der Zulassungsbescheinigung (Felder P.1 und P.2): 11.967 cm³ bedeutet OM 447 oder OM 457, 10.677 cm³ bedeutet OM 470.

Quellen

  1. Portfolio Bus Euro VI, Mercedes-Benz Powertrain (2025)
  2. Citaro Ü: Technik und Motoren, Mercedes-Benz Buses
  3. Citaro: BlueEFFICIENCY Power Euro VI, Mercedes-Benz Buses
  4. Tourismo: technische Daten (PDF), Mercedes-Benz Buses
  5. Facts Intouro (PDF), Mercedes-Benz Buses
  6. 25 Jahre Mercedes-Benz Citaro, Daimler Truck
  7. Erste Linienbusse Citaro mit Euro 5-Motoren ausgeliefert, DaimlerChrysler (2006)
  8. Mercedes-Benz O 321 H/HL (1954 bis 1964), Daimler Truck
  9. 672 Citaro NGT mit Erdgasantrieb in Madrid, Daimler Truck (2019)
  10. Der neue Intouro und die Sprinter-Minibusse, Daimler Truck (2021)
  11. 56 Citaro hybrid mit OM 936 für Kyma Mobilità in Tarent, Daimler Truck (2023)
  12. Mercedes-Benz OM 457, Wikipedia
  13. Mercedes-Benz OM 4xx, Wikipedia
  14. Mercedes-Benz OM 470/OM 471/OM 472/OM 473, Wikipedia
  15. Mercedes-Benz Integro, Wikipedia
  16. Mercedes-Benz O 302, Wikipedia
  17. Daimler: neue Generation des OM 470 (2016), DieselNet
  18. Produktionsjubiläum: 1-millionster Motor der Baureihe 900, mbpassion.de (2013)
  19. Daimler Buses modernisiert Reisebusflotte, mbpassion.de (2026)
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